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Tech Insights

Was kostet individuelle Software? Preise für MVP, App und Plattform

Camsol··3 Min. Lesezeit

Individuelle Software kostet meist zwischen 10.000 und 120.000 Euro. Ein kleines MVP (eine erste nutzbare Version) liegt am unteren Ende, eine Mobile App am oberen. Größere Plattformen beginnen bei rund 100.000 Euro.

Hier sind unsere Richtwerte, und was den Preis nach oben oder unten bewegt.

Was Softwareentwicklung kostet: die Richtwerte

LeistungDauerPreisspanne (netto)
Konzeptphase1 bis 2 Wochen3.000 bis 10.000 €
Kleine KI-Lösung oder kleines MVP4 bis 6 Wochen10.000 bis 30.000 €
Webanwendung als MVP8 bis 12 Wochen30.000 bis 80.000 €
Mobile App (iOS und Android)8 bis 16 Wochen40.000 bis 120.000 €
Größere Plattformab 4 Monatenab 100.000 €

Das sind Richtwerte für 2026 und kein Angebot. Den genauen Preis bestimmt Ihr Projekt.

Was eine App kostet

Eine App für iOS und Android kostet bei uns meist 40.000 bis 120.000 Euro. Damit ist sie oft teurer als eine Webanwendung. Das hat mehrere Gründe:

  • Die App braucht fast immer auch ein Backend, also den Teil, der auf dem Server läuft.
  • Sie muss durch die Prüfung von Apple und Google.
  • Sie muss auf vielen Geräten funktionieren, deshalb dauern die Tests länger.

Mit React Native oder Flutter reicht eine Codebasis für beide Plattformen. Das spart Geld. Fragen Sie sich trotzdem zuerst: Brauchen Ihre Nutzer wirklich eine App? Oft reicht eine Webanwendung, die auch auf dem Handy gut läuft.

Was den Preis am stärksten treibt

  1. Der Umfang. Jeder weitere Prozess und jede weitere Nutzerrolle kostet Zeit.
  2. Die Schnittstellen. Die Anbindung an ein ERP oder andere Altsysteme ist oft der schwerste Teil.
  3. Die Altdaten. Wer Daten aus alten Systemen übernimmt, muss sie erst prüfen und bereinigen.
  4. Sicherheit und Regulierung. Gesundheitsdaten oder Vorgaben im Finanzbereich brauchen mehr Prüfung und Nachweise.
  5. Das Design. Ein eigenes Design-System kostet mehr als fertige Komponenten.

Was nach dem Launch dazukommt

Software kostet auch nach dem Launch Geld. Rechnen Sie grob mit 15 bis 20 % der Baukosten pro Jahr. Bei einem Projekt für 50.000 Euro sind das 7.500 bis 10.000 Euro jährlich.

Das Geld fließt in Hosting, Updates, Sicherheit und kleine Änderungen. Wer hier spart, zahlt später oft mehr. Wir beschreiben das im Beitrag über technische Schulden.

Wie Sie die Kosten senken

  • Klein anfangen. Bauen Sie zuerst einen einzigen Prozess. Der Rest richtet sich danach, was Nutzer wirklich brauchen.
  • Den Umfang vorher klären. Eine Konzeptphase kostet wenig im Vergleich zu einem falsch gebauten Produkt.
  • Fertige Bausteine nutzen. Login, Zahlung und CMS müssen Sie nicht selbst entwickeln.
  • Standardsoftware prüfen. Für Aufgaben wie die Buchhaltung reicht meist ein fertiges Produkt. Eigene Software lohnt sich dort, wo Ihr Prozess Sie vom Wettbewerb abhebt.

Warum Angebote so weit auseinanderliegen

Zwei Angebote für dasselbe Projekt können sich um das Doppelte unterscheiden. Oft ist das kein Zeichen für Abzocke: Die Anbieter haben einfach etwas anderes eingerechnet. Stellen Sie deshalb jedem Anbieter dieselben Fragen:

  1. Was ist genau enthalten, und was nicht?
  2. Gehören Tests, Dokumentation und Deployment dazu?
  3. Gehört der Code am Ende Ihnen?
  4. Was kostet der Betrieb nach dem Launch?
  5. Wie werden Änderungen während des Projekts berechnet?

So läuft es bei uns ab

Wir beginnen mit einem kostenlosen Erstgespräch. Die meisten Projekte starten danach mit einer Konzeptphase von ein bis zwei Wochen. Innerhalb von 8 bis 12 Wochen steht meist ein MVP, und alle zwei Wochen sehen Sie einen lauffähigen Stand. Der Code gehört am Ende Ihnen.

Mehr dazu steht auf unserer Seite zur individuellen Softwareentwicklung. Für eine Schätzung zu Ihrem Projekt schreiben Sie uns.

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Tobias

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