Ist es ein Widerspruch, dass wir als Tech-Startup handschriftliche Briefe versenden? Ja, die Briefe gehen wirklich per Post raus.
Es mag ein Widerspruch sein. Doch genau darum machen wir es.
Ein Brief mit echter Briefmarke
Unsere Zielgruppe war klein und klar: Menschen rund um Venture Capital. Für jeden Empfänger haben wir eine eigene Erfolgsgeschichte geschrieben. Dann haben wir alles auf Papier gebracht. Als Brief, frankiert mit einer echten Briefmarke.
Der Aha-Moment
Wenn ich davon erzähle, kommt oft ein kurzer Moment der Überraschung. Die Briefe wirken von Hand geschrieben. Geschrieben hat sie aber eine Maschine. Sie ahmt eine echte Handschrift nach.
Dabei hilft uns Calliscribe. Das Startup baut seine Maschinen selbst. Mit ihnen entstehen unter anderem genau solche Briefe.
Am Ende liegt etwas im Briefkasten, das sich anders anfühlt. Es sieht so aus, als hätte sich jemand wirklich Zeit genommen.
Aufmerksamkeit wird knapp
Genau darum geht es. KI macht vieles gleich, schneller und automatisch. Je mehr sie das tut, desto mehr ist das wert, was Aufmerksamkeit zeigt. Respekt. Ein Mensch, der sich Mühe gibt.
Wir setzen Technik nicht ein, um Menschlichkeit wegzurationalisieren. Wir setzen sie ein, damit Menschlichkeit mit vielen Menschen gleichzeitig möglich wird. Und damit neue Blickwinkel entstehen.
Was KI für mich spannend macht
Ehrlich gesagt: Der spannendste Einsatz von KI ist für mich nicht der, der Menschen ersetzt. Es ist der, der wieder Raum für sie schafft.
Das Titelbild ist mit KI erzeugt.

