ERP-Anbindung für digitales Geräte-Management
Bidirektionale Integration zwischen Handwerks-ERP und einer SaaS-Plattform für Werkzeug- und Gerätemanagement.
Die Herausforderung
Ein Handwerksbetrieb führt seine kaufmännischen Daten im ERP und seinen Gerätebestand in einer spezialisierten Asset-Management-Plattform. Beides ist sinnvoll - aber jedes Werkzeug, jede Maschine und jeder Preis existierte damit zweimal, gepflegt von Hand.
Der Plattformanbieter kam mit dem Auftrag, diese Doppelpflege für einen konkreten Endkunden aufzulösen. Die Herausforderung lag weniger in der Technik als in der Fachlichkeit: Welches System führt bei welchem Feld? Was passiert bei widersprüchlichen Änderungen auf beiden Seiten?
Unser Ansatz
Erst die Datenhoheit klären, dann Code schreiben. Wir haben feldweise festgelegt, welches System führend ist - Stammdaten und Preise aus dem ERP, Standort- und Zustandsdaten aus der Asset-Plattform. Diese Abgrenzung war die eigentliche Projektarbeit; die Implementierung folgte daraus.
Abgleichregeln statt blindem Überschreiben. Der Sync arbeitet mit expliziten Regeln für Konfliktfälle und protokolliert jede Abweichung, statt sie stillschweigend aufzulösen. Bei Gerätedaten, an denen Wartungsfristen und Haftung hängen, ist Nachvollziehbarkeit wichtiger als Bequemlichkeit.
Fehlerbehandlung von Anfang an. ERP-Schnittstellen sind nicht immer verfügbar. Die Integration behandelt Ausfälle als Normalfall, nicht als Ausnahme - fehlgeschlagene Übertragungen werden erneut versucht und bleiben sichtbar, statt verloren zu gehen.
Die Ergebnisse
Gerätestammdaten werden an einer Stelle gepflegt und fließen automatisch in das jeweils andere System. Die Doppelpflege entfällt, und mit ihr die Abweichungen zwischen den Systemen, die vorher regelmäßig aufgelaufen sind.
Für den Plattformanbieter ist die Integration zugleich ein Referenzfall: Der gleiche Schnitt lässt sich für weitere ERP-Systeme wiederverwenden, was Kundenanbindungen deutlich verkürzt.
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Tobias
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