CI/CD-Workshop für ein Digitalisierungs-Team
Befähigung eines Beratungsteams zu modernen Deployment-Praktiken - mit übertragbarer Referenzpipeline als Blaupause für Kundenprojekte.
Die Herausforderung
Ein Beratungshaus, das KMU bei der Digitalisierung begleitet, steht vor einem eigenen Problem: Die Kundenprojekte laufen fachlich gut, aber jedes Deployment ist Handarbeit. Bei einem einzelnen Projekt fällt das nicht auf. Bei einem Portfolio aus vielen kleinen Kundenlösungen summiert es sich - und bindet genau die Kapazität, die in die Beratung gehört.
Der Auftrag war Befähigung, nicht Umsetzung: Das Team sollte danach eigenständig arbeiten können.
Unser Ansatz
Bestandsaufnahme vor dem Workshop. Wir haben die tatsächlichen Entwicklungs- und Deployment-Abläufe angeschaut, statt einen generischen Workshop zu halten. Was in einem Team funktioniert, hängt stark davon ab, wie es heute arbeitet.
Referenzpipeline statt Folien. Kern des Workshops war eine lauffähige Pipeline, die an einem echten Projekt aufgebaut wurde - Build, Test, Deployment, Umgebungstrennung. Die Teilnehmenden haben nicht zugesehen, sondern mitgebaut.
Blaupause für das Portfolio. Die Pipeline wurde bewusst so geschnitten, dass sie sich auf weitere Kundenprojekte übertragen lässt. Bei vielen kleinen Projekten liegt der Hebel nicht in der perfekten Einzellösung, sondern in einem Muster, das sich wiederholen lässt.
Testautomatisierung und Umgebungstrennung. Zwei Themen, die in kleinen Projekten regelmäßig ausgelassen werden und später am teuersten sind. Beide waren fester Teil der Referenzumsetzung, nicht ein Ausblick am Ende.
Die Ergebnisse
Das Team arbeitet mit einer eigenen Pipeline weiter und hat sie seither auf weitere Projekte übertragen. Der manuelle Anteil am Deployment ist deutlich gesunken.
Der eigentliche Effekt liegt darin, dass ein neues Kundenprojekt nicht mehr bei null startet. Die Blaupause nimmt die Entscheidung ab, die sonst in jedem Projekt neu getroffen wird.
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Tobias
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