Automatisiertes Deal Sourcing für Venture Capital
KI-gestützte Sourcing-Pipeline und Chief-of-Staff-System für einen Food- & AgTech-VC - wöchentlich 40 Acceleratoren automatisiert ausgewertet.
Die Herausforderung
Deal Sourcing im Venture Capital ist Fleißarbeit. Acceleratoren-Batches durchgehen, Startups gegen die Fondsthese prüfen, Kontakte anlegen, Nachfassen. Ein Analyst kann das leisten - aber nicht in der Breite und nicht mit der Frequenz, die nötig wäre, um früh in einem Deal zu sein.
Unser Kunde, ein Hamburger Food- & AgTech-VC, kam mit einem klar umrissenen Pilotauftrag: die Auswertung von Accelerator-Programmen automatisieren. Rund 30 Stunden Umfang, zwei Wochen Laufzeit. Aus diesem Pilot ist über die Folgemonate eine tragende Infrastruktur geworden.
Unser Ansatz
Sourcing-Pipeline. Ein wöchentlicher Lauf erfasst 40 Acceleratoren, extrahiert die aktuellen Batch-Teilnehmer und bewertet jedes Startup per LLM gegen die Investmentkriterien des Fonds. Die Ergebnisse landen im CRM, im Data Warehouse und als kuratierter Top-10-Digest im Team-Chat. Was vorher als Nebenaufgabe zwischen Terminen lief, passiert jetzt Montagmorgen von selbst.
Chief-of-Staff-System. Parallel dazu haben wir das bestehende Assistenzsystem des Managing Partners ausgebaut: Klassifikation eingehender Mails, tägliche Briefings, automatische Meeting-Vorbereitung, Abgleich zwischen CRM und Data Warehouse, und ein Freigabe-Workflow für generierte Antwortentwürfe.
Serviceschnitt statt Monolith. Die Anbindung externer Datenquellen haben wir als eigenen Dienst aus dem gewachsenen System herausgelöst - schrittweise, in einzeln prüfbaren Ausschnitten statt in einem großen Umbau.
Betrieb, der sich selbst zeigt. Eine vollständig per Infrastructure-as-Code verwaltete Entwicklungsumgebung spiegelt die Produktion. Ein Dashboard zeigt Service-Health, Modellkosten und Fehlerraten - wichtig bei einem System, dessen laufende Kosten direkt von der Nutzung abhängen.
Die Ergebnisse
Aus einem zweiwöchigen Pilot ist die Sourcing-Infrastruktur des Fonds geworden. Der Analyst verbringt seine Zeit nicht mehr mit dem Zusammentragen von Batch-Listen, sondern mit den zehn Startups, die die Vorauswahl überstanden haben.
Der Ausbau lief bewusst in Scheiben. Jede Erweiterung war für sich lieferbar und prüfbar - kein Big-Bang, sondern eine Infrastruktur, die mit dem Vertrauen in sie gewachsen ist.
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Tobias
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