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Glossar

Kubernetes

Ein System, das Container über mehrere Server verteilt betreibt, überwacht und bei Ausfällen selbstständig neu startet.

Kubernetes beantwortet eine Betriebsfrage: Wie hält man viele Container über mehrere Maschinen hinweg am Laufen, verteilt Last, ersetzt Ausgefallenes und rollt neue Versionen aus, ohne den Dienst zu unterbrechen? Man beschreibt den gewünschten Zustand, und das System arbeitet fortlaufend darauf hin.

Diese Fähigkeit ist beeindruckend und für viele Projekte trotzdem die falsche Antwort. Kubernetes bringt eigene Komplexität mit - Netzwerk, Speicher, Rechte, Updates -, und die will betrieben und verstanden werden. Ein Team, das eine Anwendung auf zwei Servern betreibt, löst mit Docker Compose dasselbe Problem in einem Bruchteil der Zeit.

Der Wendepunkt liegt dort, wo mehrere Teams unabhängig voneinander ausliefern müssen, wo Last stark schwankt oder wo Ausfallsicherheit über mehrere Standorte gefordert ist. Dann zahlt sich die Investition aus, weil die Alternative aus vielen selbstgebauten Einzellösungen bestünde.

Wir empfehlen deshalb nicht grundsätzlich für oder gegen Kubernetes, sondern fragen nach dem Betriebsmodell: Wer wird das in zwei Jahren betreiben, mit welchem Wissensstand und welcher Bereitschaft? Eine Plattform, die niemand im Haus beherrscht, ist ein Risiko und keine Absicherung.

Die Leistung dahinter

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